Heute bin ich über eine recht seltsame Eigenheit von /usr/bin/grep unter Solaris (9 und 10, Sparc) gestolpert: Wenn sich in einem Unterverzeichnis bla Dateien mit zehn Zeichen langen Dateinamen befinden (z.B. blubbblubb) und man nach Teilen eines dieser Namen grept dann passiert folgendes:
$ grep lubb bla
blubbblubb
$
Und ausserdem zermatscht es einem das Terminal, da noch Binärmüll mit ausgegeben wird.
Wer das Root-Passwort zu seiner Solaris-Kiste vergessen hat, braucht keinen Reboot zu machen. Da telnet per Default eingeschaltet ist und dieses einen üblen 0-day Bug hat kann man einfach mit telnet -l "-froot" hostname einloggen. Ok, bei neueren Versionen geht das nicht, da Root-Logins nur lokal erlaubt sind. Man kann sich aber mit "-fbin" als bin einloggen und dies umkonfigurieren... Peinlich, peinlich für das most secure OS on the planet.