Mittwoch, 27. Mai 2009Serverumzug
Von gestern auf heute hat bereits der zweite Serverumzug dieser Domain stattgefunden. Der uralte Vserver war eine OpenSuSE 10 und damit nicht mehr administrierbar. Der alte war ein bis auf den Kernel von Etch auf Lenny aktualisiertes Debian und litt chronisch unter Memorymangel und liess sich mehrere Male nicht mehr starten. Und der Support war nicht von der schnellsten Sorte. Der neue Server ist nun ein richtiges Lenny und bis jetzt läuft nur Webserver, die zugehörigen Datenbanken und meine Versionskontrolle darüber. In einigen Wochen werde ich entscheiden, ob ich den alten Server als Mailserver behalte und auf dem neuen einen Backup-MX einrichte.
Freitag, 13. März 2009Harddiskausfall
Frage: In welchem Fall tritt ein Harddiskausfall garaniert auf:
Donnerstag, 5. März 2009PDF: Nachträglich Inhaltsverzeichnis generieren
Mit JPdfBookmarks kann man einem PDF nachträglich ein Inhaltsverzeichnis verpassen. Danach noch im PDF
/PageMode /UseOutlines ergänzen, damit das Inhaltsverzeichnis beim Laden im Adobe Reader gleich automatisch angezeigt wird.
Mittwoch, 28. November 2007USV
USV: Abkürzung für Unterbruchsverursachende Spannungsversorgung. Morgens um 7:15 das ganze RZ wieder hochfahren zu müssen ist nicht das, was man jeden Tag tun möchte...
Donnerstag, 19. April 2007Memorytausch
So als Versöhnung zu gestern kann ich heute ein Lob an die Sun-Techniker aussprechen. Der Memorytauch bei unserer E6900 lief äusserst effizient ab. Bevor wir begannen glaubte niemand daran, dass wir das einstündige Wartungsfenster einhalten könnten. Doch wir waren bereits nach 35 Minuten fertig: 7 Minuten Applikationsstopp, 1 Minute Verifikation und Poweroff des betroffenen Systemboards, 5 Minuten Memorywechsel, 15 Minuten POST, 2 Minuten Boot, 3 Minuten Applikationsstart. Damit waren wir wohl sogar schneller als wir mit DR gewesen wären. Und einen Produktionsunterbruch hätten wir auch dann nicht vermeiden können, da unser Oracle nicht mit DISM läuft... Die Planung für den Systemupgrade (inkl. Firmware) ist bereits erfolgt, jetzt muss ich noch schauen, dass wir Oracle auf DISM umkonfigurieren und dann werden wir sehen, ob's beim nächsten mal mit DR klappt.
Geschrieben von Daniel Werner
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Mittwoch, 18. April 2007Dynamic ReconfigurationDa es gerade in ist, über Sun zu ranten will ich mal in den Gesang einstimmen... Zumal ich heute ein eher unschönes Erlebnis mit Sun hatte. Da hat man eine schöne (und ziemlich teure) E6900 im RZ stehen, die so nette Features bietet wie u. a. Dynamic Reconfiguration: Damit kann man im laufenden Betrieb ganze Systemboards drainen, rauskonfigurieren und entfernen, Memoryupgrades/-ersatz durchführen, Board wieder einbauen, einkonfigurieren und die Kiste rennt unbeeindruckt weiter. Wirklich eine tolle Sache. Natürlich müssen gewisse Rahmenbedingungen erfüllt sein, damit das auch wirklick klappt. Die sind eigentlich klar definiert und man kann sich gut darauf vorbereiten (Oracle z.B. muss mit DISM statt ISM konfiguriert sein). In der Praxis sieht es dann anders aus, heute hiess es: "Realtime-Prozess läuft". "Firmware nicht DR-fähig". "Patch XYZ fehlt". "Oracle!". Die Tatsache, dass DR auf der gleichen Maschine bereits mehrfach problemlos durchgeführt wurde, wird nicht kommentiert. Auf unseren Vorschlag, die DR bei gestoppter Applikation durchzuführen wird genausowenig eingegangen wie die weiteren Alternativen init S + DR oder ok-Prompt + DR um wenigstens Boot und/oder Memory-Checks (dauert bei 64 GB relativ lange...) zu vermeiden. Und bei alledem werd ich das Gefühl nicht los, dass es nur darum geht, dass man keine Verantwortung übernehmen will. Hallo Sun: Wenn ihr uns die Features verkauft, dann sorgt auch dafür, dass eure Leute sie verwenden oder dann wenigstens stichhaltig begründen, weshalb es nicht geht (was kann im ok-Prompt noch schiefgehen?).
Geschrieben von Daniel Werner
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Mittwoch, 4. April 2007Careful with that grep Eugene...
Heute bin ich über eine recht seltsame Eigenheit von /usr/bin/grep unter Solaris (9 und 10, Sparc) gestolpert: Wenn sich in einem Unterverzeichnis
bla Dateien mit zehn Zeichen langen Dateinamen befinden (z.B. blubbblubb) und man nach Teilen eines dieser Namen grept dann passiert folgendes:
Und ausserdem zermatscht es einem das Terminal, da noch Binärmüll mit ausgegeben wird.$ grep lubb bla blubbblubb $ "Careful with that grep Eugene..." vollständig lesen Dienstag, 3. April 2007Nvidia vs Ati: 1:0
Dass die Linux-Treiber von Ati schlecht sind ist ja hinreichend bekannt, dass sie aber im Grunde unbrauchbar sind, war mir bis letzten Monat nicht bewusst. Ich hab die Ati 9250 nun durch eine Nvidia 6200 ersetzt. Damit laufen nun XVideo, DRI und alle anderen Features, die man erst vermisst wenn sie eben nicht mehr tun, wieder problemlos und ohne stundenlange Herumkonfiguriererei und -googlerei.
Montag, 26. Februar 2007Debian als Solaris-Zone
Muss ich nächstens mal ausprobieren: Debian in einer Solaris-Zone einrichten, ohne unter Solaris irgendwas zusätzlich zu installieren. Meine Idee ist, einen Fileserver unter Solaris einzurichten (ZFS und gespiegelte Disks) und einen Diskless VDR. Damit ich den auf dem Solaris-Server debootstrapen kann, wäre dies wohl die Lösung.
Montag, 12. Februar 2007Solaris: Root-Passwort vergessen? Nicht so schlimm...
Wer das Root-Passwort zu seiner Solaris-Kiste vergessen hat, braucht keinen Reboot zu machen. Da telnet per Default eingeschaltet ist und dieses einen üblen 0-day Bug hat kann man einfach mit
telnet -l "-froot" hostname einloggen. Ok, bei neueren Versionen geht das nicht, da Root-Logins nur lokal erlaubt sind. Man kann sich aber mit "-fbin" als bin einloggen und dies umkonfigurieren... Peinlich, peinlich für das most secure OS on the planet.
Dienstag, 30. Januar 2007Ubuntu vs. OS XIch wollte ja schon lange mal irgendwie kundtun, wie gut mir Ubuntu Linux in letzter Zeit gefällt. Nur schon die Fortschritte vom 05/10-Release zum aktuellen 06/10 sind riesig. Auf meinen beiden Maschinen lief alles sofort, inklusive WLAN mit den MadWifi-Treibern und der Suspend to disk auf dem Thinkpad. Kein Vergleich zum vorletztjährigen Release, wo ich noch einige Kernel mit Suspend2-Patches kompiliert habe und es am Schluss doch nur jedes dritte Mal geklappt hat. Es gibt ja Leute, die Ubuntu einen künftigen OS X-Killer sehen, andere glauben, dass Linux immer hinterherhinken wird. Ich selber habe OS X vom ersten Moment (10.0) bis zum Tiger (10.4) eingesetzt und es hat in meinen Augen tatsächlich einige nette Ansätze. Nur ist irgendwie alles so halbgar. "Ubuntu vs. OS X" vollständig lesen
Geschrieben von Daniel Werner
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XV auf Ubuntu
XV war vor zehn Jahren der Bildbetrachter unter X11. Und heute noch ist er mein Favorit diesbezüglich, auch wenn ich für die Fotoverwaltung neuerdings F-Spot einsetze. Durchdachte Bedienung auch per Tastatur, klein und schnell. Ein Unix-Programm der alten Schule,
do one thing and do it well. Unverzichtbar ist er für mich, wenn es um das Verkleinern von Bildern geht (erst Grösse festlegen, dann s für smooth drücken), einen besseren Algorithmus habe ich bisher nirgends gefunden. Umso wichtiger, ein Paket für Ubuntu bereit zu haben. Glücklicherweise gibt es einen Debian-Patch, der auch den unverzichtbaren Jumbo-Patch sowie einige Sicherheits-Updates berücksichtigt.
Geschrieben von Daniel Werner
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Samstag, 20. Januar 2007Glücksfall
Seit vorletzter Woche war mein 17" TFT defekt, den ich vor einigen Jahren für teures Geld gekauft hatte. Heute nun wollte ich das Ding bei Ricardo verscherbeln. Ich war gerade dabei, die Produktebeschreibung auszufüllen und wollte daher noch die technischen Daten nachschauen. Also hab ich bei Google nach FP751 gesucht und was seh ich da auf der ersten Trefferseite?
Acer FP751 blinkt kurz beim einschalten - Elektronik Reparatur ForumEs zeigt sich, dass nur ein Elko ausgetauscht werden muss! Und so einen 16V - 1 mF - 105° Elko hab ich doch noch irgendwo -- richtig, im Schaltnetzteil für meine nie fertig werdende Nixie-Uhr! Der Monitor tut nun wieder und hängt nun anstelle des Röhrenmonsters am Spiel-PC der Kinder. Auf dass er nochmals sieben Jahre durchhält. Freitag, 22. Dezember 2006Zürich baut
Zürich hat eine neue Idee, um die Anzahl der Stassenbaustellen vielleicht noch zu vergrössern: Man will ein eigenes Glasfasernetz aufbauen. Für läppische 200 Millionen Franken. Das Heise-Forum bricht in kollektiven Jubel aus. Die Geschichte hat aber einen Haken: Zürich ist keine Millionenstadt. Damit beläuft sich die Investition auf 550 Fr. pro Einwohner, wie Fredy ausgerechnet hat. Ob dieses Geld je wieder reinkommt ist angesichts zerfallender Endkundenpreise wohl ziemlich fraglich. Ramon (Cyberlink) findet sogar, dass diese wettbewerbsver- zerrenden Massnahmen, die Provider-Landschaft Schweiz stärker beeinflussen wird, als die Öffnung der letzten Meile. Nun, das letzte Wort ist ja noch nicht gesprochen, die Abstimmung findet im März statt.
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